Einsteigen, Bankkarte vorhalten, losfahren – Tap-in/Tap-out bald auch in Mainfranken
Bus und Bahnfahren wird in der Region noch einfacher: Der Verkehrsverbund Nahverkehr Mainfranken (NVM) führt Ende 2026 ein neues Tap-in/Tap-out System (NVMtap) ein, eine großzügige Förderung des Bundes ermöglicht dieses Vorhaben. Die Fahrgäste müssen künftig vorab kein Ticket mehr kaufen und benötigen keine Tarifzonenkenntnisse mehr – ein kurzes Vorhalten der Bankkarte reicht.
Wo kann ich das neue System nutzen?
Das neue System gilt in allen Bussen der Landkreise Würzburg, Kitzingen, Main-Spessart, Schweinfurt, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sowie im Stadtgebiet Schweinfurt. Zusätzlich werden alle Bahnhaltepunkte im gesamten Verbundgebiet mit Lesegeräten ausgestattet. Das bereits in den Schweinfurter Stadtbussen bestehende ähnliche System wird in das Tap-in/Tap-out System des NVM integriert werden. In den Bussen und Straßenbahnen im Stadtverkehr Würzburg (WSB/WVV) bleibt das bisherige Ticketsystem unverändert. Fahrgäste können dort wie gewohnt ihre bekannten Vertriebswege nutzen.
Häufig gestellte Fragen zu Tap-in Tap-out
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Ab wann kann ich NVMtap nutzen?
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Was bedeutet Tap-in/Tap-out?
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Ist NVMtap nicht zu kompliziert – insbesondere für ältere oder technikferne Fahrgäste?
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Wo gilt NVMtap?
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Was bedeutet Tagesbestpreis?
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Woher weiß ich, wie viel meine Fahrt kostet?
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Werden Bewegungsdaten mit Bankdaten verknüpft?
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Wer speichert meine Daten und wie lange?
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Können auch Fahrgäste ohne Bankkarte NVMtap nutzen?
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Ist NVMtap sicher?
Die technische Umsetzung übernimmt der Anbieter ICA Traffic GmbH aus Dortmund. Zudem ist beratend die 402PAYMENT GmbH tätig.